ESC 2026 Teilnehmer: Alle 35 Länder, Künstler und Songs im Überblick – wer singt beim ESC 2026?
Veröffentlicht am 17.02.2026 - 9:11 Uhr

Bild: Wer sind die ESC 2026 Teilnehmer, die beim Eurovision Song Contest auftreten werden? (© Imago)
Wer tritt beim Eurovision Song Contest 2026 an? Hier findest du die vollständige Liste aller ESC 2026 Teilnehmer und Songs für die Shows in Wien. Insgesamt schicken 35 Länder ihre Acts ins Rennen, darunter die bereits qualifizierten „Big Four“ und Gastgeber Österreich.
- Die 35 Nationen beim ESC 2026
- Big 4 + Gastgeber Österreich
- Halbfinal-Auslosung: Wer singt wann?
- Häufige Fragen zum ESC 2026 (FAQ)
ESC 2026 Teilnehmer: Nationen, Künstler & Songs
Die folgende Liste finden sich alle 35 ESC Teilnehmer 2026. Wir ergänzen Interpreten und Songs laufend, sobald diese offiziell feststehen.
| Nation | Interpret/in | Song |
| Albanien | Alis | „Nân“ |
| Armenien | TBD | |
| Aserbaidschan | TBD | |
| Australien | TBD | |
| Belgien | TBD | |
| Bulgarien | Dara | 👉 28. Februar |
| Dänemark | Søren Torpegaard Lund | „Før vi går hjem“ |
| Deutschland | 👉 28. Februar | |
| Estland | Vanilla Ninja | „Too Epic to Be True“ |
| Finnland | 👉 28. Februar | |
| Frankreich | TBD | |
| Georgien | Bzikebi | TBD |
| Griechenland | Akylas | „Ferto“ |
| Großbritannien | TBD | |
| Israel | Noam Bettan | 👉 5. März |
| Italien | 👉 28. Februar | |
| Kroatien | Lelek | „Andromeda“ |
| Lettland | Atvara | „Ēnā“ |
| Litauen | 👉 27. Februar | |
| Luxemburg | Eva Marija | „Mother Nature“ |
| Malta | Aidan | „Bella“ |
| Moldau | Satoshi | „Viva, Moldova!“ |
| Montenegro | Tamara Živković | „Nova zora“ |
| Norwegen | 👉 28. Februar | |
| Österreich | 👉 20. Februar | |
| Polen | 👉 7. März | |
| Portugal | 👉 7. März | |
| Rumänien | 👉 4. März | |
| San Marino | 👉 6. März | |
| Serbien | 👉 28. Februar | |
| Schweden | 👉 7. März | |
| Schweiz | Veronica Fusaro | 👉 11. März |
| Tschechien | TBD | |
| Ukraine | Leléka | „Ridnym“ |
| Zypern | Antigoni | „Jalla“ |
TBD (To be determined): Die Auswahl des Landes läuft aktuell noch; ein Termin für die Bekanntgabe steht noch nicht fest.
Diese Übersicht wird laufend parallel zu den nationalen Nominierungen aktualisiert. Neue Acts und Songs für das Teilnehmerfeld werden sofort nach ihrer offiziellen Bestätigung ergänzt.
👉 Speichere dir diese Seite, um bei den nächsten Song-Releases direkt informiert zu sein.
Wer ist beim Eurovision Songcontest 2026 dabei?
Am Eurovision Songcontest teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Vollmitglieder der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Zusätzlich berechtigt ist Australien, das seit 2015 gesondert eingeladen wird.
Insgesamt 35 Länder werden am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen und damit so wenige wie noch nie seit der Einführung des Halbfinales im Jahr 2004. Die European Broadcasting Union (EBU) hat die komplette Liste am 15. Dezember 2025 veröffentlicht.
Mit Bulgarien, Rumänien und Moldau sind drei Nationen als ESC 206 Teilnehmer dabei, die in den letzten Jahren gefehlt hatten. Bulgarien war zuletzt 2022 dabei, Rumänien im Jahr 2023 und Moldau nimmt erstmals seit 2024 wieder größten Gesangswettbewerb der Welt teil.
Welche Länder nehmen nicht am ESC 2026 teil?
Aufgrund der Teilnahme Israels boykottieren allerdings fünf Länder den Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Das sind Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien, das erstmals seit 1961 dem ESC fernbleibt.
Da mit Spanien ein Land der so genannten „Big Five“ fernbleibt, werden im ESC Finale 2026 nur 25 anstelle der traditionellen 26 Nationen auftreten.
ESC 2026 Teilnehmer: Wer boykottiert Eurovision 2026?
Es gibt aber noch einige andere Nationen in Europa, die nicht als ESC 2026 Teilnehmer in Wien teilnehmen. Welche Länder machen beim ESC 2026 nicht mit? Andorra, Bosnien-Herzegowina, Monaco, Nordmazedonien, Slowakei, Türkei, Ungarn sind nicht dabei.
Zudem sind Belarus und Russland aufgrund des Krieges gegen die Ukraine von der EBU suspendiert worden und deshalb auch beim Eurovision Songcontest 2026 nicht dabei.
Warum hat die Türkei den Eurovision Song Contest verlassen?
TRT gab im Dezember 2012 bekannt, dass es aufgrund von Unzufriedenheit mit den Wettbewerbsregeln nicht am Eurovision Song Contest 2013 teilnehmen werde. 2013 war das erste Mal seit 1979, dass TRT den Eurovision Song Contest nicht im Fernsehen übertrug. Seitdem hat das Land nicht mehr am größten Gesangswettbewerb der Welt teilgenommen.
ESC 2026 Teilnehmer: Die „Big Five“ sind nur die „Big Four“
Eigentlich ist beim Eurovision Song Contest die Rede von den „Big Five“ – das sind Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien. Da Spanien diesmal aber als ESC 2026 Teilnehmer nicht dabei ist (Israel-Protest), gibt es beim diesjährigen Songcontest nur die „Big Four“.
Die „Big Four“ sind, wie das Gastgeberland Österreich, automatisch für das Finale qualifiziert.
Warum sind diese Länder automatisch qualifiziert?
Die automatische Finalteilnahme der „Big“-Länder ist keine sportliche Setzung, sondern eine finanzielle und organisatorische Entscheidung der EBU (European Broadcasting Union). Diese Länder leisten den größten finanziellen Beitrag zum Wettbewerb und garantieren durch ihre hohen Zuschauerzahlen die Stabilität des Events.
Die gesetzten Finalisten 2026 im Überblick
Diese Nationen sind direkt für das ESC Finale 2026 qualifiziert:
Da der Status als gesetzter Finalist an die aktive Teilnahme und die finanzielle Unterstützung des jeweiligen Jahres gebunden ist, reduziert sich das Feld der vorab qualifizierten Länder in Wien auf die „Big Four“ plus Gastgeber. Es gibt somit keinen Nachrücker als Ersatz für Spanien.
● Fußball WM 2026: Weltmeister Quoten
● Fußball WM 2026 Spielplan – alle Termine
Die Halbfinal-Auslosung: Wer singt wann?
30 der insgesamt 35 ESC 2026 Teilnehmer müssen sich erst über das Halbfinale für die Finalshow qualifizieren. Die Verteilung der 30 Halbfinalisten für den Eurovision Song Contest 2026 erfolgte bei der Auslosung im Januar aus fünf Lostöpfen, die nach dem Abstimmungsmuster der letzten 20 Jahre eingeteilt worden waren, um sogenanntes „Nachbarschaftsvoting“ zu vermeiden:
Die jeweils zehn bestplatzierten Länder aus jedem Semifinale qualifizieren sich für das Finale am 16. Mai.
Erstes Halbfinale (12. Mai, 21:00 Uhr)
Im ersten Halbfinale treten 15 Nationen an. Deutschland und Italien sind in dieser Show stimmberechtigt.
- Belgien
- Estland
- Finnland
- Georgien
- Griechenland
- Israel
- Kroatien
- Litauen
- Moldau
- Montenegro
- Polen
- Portugal
- San Marino
- Serbien
- Schweden
Zweites Halbfinale (14. Mai, 21:00 Uhr)
Im zweiten Halbfinale treten 15 Länder an. Österreich, Frankreich und das Vereinigte Königreich sind hier stimmberechtigt.
- Albanien
- Armenien
- Aserbaidschan
- Australien
- Bulgarien
- Dänemark
- Lettland
- Luxemburg
- Malta
- Norwegen
- Rumänien
- Schweiz
- Tschechien
- Ukraine
- Zypern
Häufige Fragen zu den ESC 2026 Teilnehmer (FAQ)
1. Wie viele Länder nehmen am ESC 2026 in Wien teil? Insgesamt treten 35 Nationen beim 70. Eurovision Song Contest an. Damit ist das Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr leicht geschrumpft, bietet aber durch drei prominente Rückkehrer dennoch eine große Vielfalt.
2. Welche Länder kehren 2026 zum Eurovision Song Contest zurück? Fans dürfen sich über drei Comebacks freuen: Bulgarien, Moldau und Rumänien nehmen nach einer Pause wieder offiziell am Wettbewerb teil und bereichern das Teilnehmerfeld in den Halbfinals.
3. Warum gibt es 2026 nur die „Big Four“ statt der „Big Five“? Normalerweise sind fünf Länder (DE, FR, GB, IT, ES) direkt für das Finale gesetzt. Da der spanische Sender RTVE seine Teilnahme für 2026 jedoch abgesagt hat, reduziert sich die Gruppe der großen Beitragszahler in Wien auf die „Big Four“.
4. Welche Nationen boykottieren den ESC 2026? Aufgrund der Zulassung Israels haben sich insgesamt fünf Länder gegen eine Teilnahme in Wien entschieden: Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island bleiben dem Wettbewerb in diesem Jahr fern.
5. Wer sind die Moderatoren des ESC 2026? Die Shows in der Wiener Stadthalle werden von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderiert. Sie führen das Publikum durch die beiden Halbfinals am 12. und 14. Mai sowie durch das große Finale am 16. Mai.
Das könnte Dich auch interessieren:
Thomas Haider
Thomas ist seit über 15 Jahren Sportjournalist, angefangen als Praktikant bei einem Online-Portal, bevor er fester Redakteur bei einem der größten Sportverlage Österreichs, der SportWoche, wurde. Mit viel Erfahrung im Fußball, Tennis, Radsport und Ski Alpin kam er zu den…

