Das ist Deutschlands Ski-Star Emma Aicher: Herkunft, Eltern, Freund, Ski-Karriere & Erfolge
Aktualisiert am 30.01.2026 - 7:44 Uhr
Bild: Wer ist Deutschlands Ski-Star Emma Aicher? (© Associated Press)
Mit Emma Aicher hat Ski-Deutschland ein Toptalent, das durchaus in die großen Fußstapfen von Maria Riesch treten könnte. Sie fährt alle Disziplinen und kann auch in allen Disziplinen weit vorne landen.
Wer ist die größte deutsche Ski-Hoffnung Emma Aicher?
Warum sie die schwedische Staatsbürgerschaft hat, wer sie zum Skifahren gebracht hat, wie viel sie im Ski-Weltcup verdient hat und was sie in ihrer Freizeit macht?
Emma Aicher: Herkunft und Eltern
Emma Aicher kam am 13. November 2003 in Schweden zur Welt. Genauer gesagt in dem Städtchen Sundsvall. Ihre Mutter Viktoria ist Schwedin, ihr Vater Andreas ist Deutscher. Die Familie von Emma Aicher besteht auch noch aus einem jüngeren Bruder namens Max.
In Schweden kam Klein-Emma auch zum Skifahren. Im dortigen Slalomklub in Sundsvall stand sie zum ersten Mal auf den Brettern, die später einmal für sie die Welt bedeuten sollten.
Später zog die Familie Aicher aus beruflichen Gründen von Schweden in die Schweiz nach Engelberg. Wie gut, dass auch Engelberg ein Wintersport ist. Dort konnte Emma im dortigen Skiclub weiter für ihre zukünftige Skikarriere trainieren. Denn sie wollte von Kleinauf nur eines: Skifahrerin werden.
Steckbrief Emma Aicher: Größe, Wohnort, Skimarke
| Name: | Emma Mathilda Aicher |
| Geburtsdatum: | 13. November 2003 |
| Geburtsort: | Sundsvall (Schweden) |
| Nationalität: | Deutschland |
| Wohnort: | Salzburg (Österreich) |
| Größe: | 1,75 m |
| Familienstand: | ledig |
| Kinder: | - |
| Disziplinen: | Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom |
| Skimarke: | Head |
| Instagram: | emmaaicher |
Emma Aicher Karriere & Erfolge
Die Skikarriere begann im März 2019. Damals feierte sie ersten internationalen Erfolg mit der Goldmedaille im FIS Children Cup, als sie in der Altersklasse U16 zeitgleich mit Ulrikke Haugen den Slalom gewann.
Interessant: Zu Beginn ihrer Karriere fuhr Emma Aicher für Schweden. Auch noch bei ihren ersten FIS-Rennen ab November 2019. Sie hat, weil ihrer Mutter Schwedin und ihr Vater Deutscher ist, beide Staatsbürgerschaften.
Erst seit der Saison 2020/21 ist Emma Aicher für Deutschland am Start. Ihren Nationenwechsel begründete sie mit den besseren Trainingsmöglichkeiten beim DSV und in den Alpen.
Ihr Europacup-Debüt hatte sie im Dezember 2020 im deutschen Team. Ihren ersten Podiumsplatz in diesem Wettbewerb errang sie im Januar 2021 in Zell am See, wo sie im Slalom Dritte wurde.
Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2022 gewann Aicher drei Mal die Silbermedaille – in Abfahrt, Riesenslalom und Slalom. Das zeigt ihre Vielseitigkeit.
Die hat sie auch später im Weltcup behalten. Aicher startet in allen Disziplinen – in Abfahrt, Super-G, Slalom und Riesenslalom. „Ich wollte schon immer alles fahren“, erklärt Aicher, warum sie eine der wenigen Allrounderinnen im Weltcup ist: „Ich fahre gerne Ski und ich fahre gerne Rennen und wenn ich alles fahre, kann ich jede Woche ein Rennen fahren.“
Diese Qualitäten zeigten sich auch schon bei der „echten“ Weltmeisterschaft, wo sie ebenfalls bereits Edelmetall gewonnen hat : 2021 im Teambewerb die Bronzemedaille. Dazu kommt Olympia-Silber von 2022 im Teambewerb.
Bis zum ersten Weltcupsieg sollte aber noch etwas Zeit vergehen. Dieser gelang ihr im Februar 2025 bei der Abfahrt in Kvitfjell.
Preisgeld & Vermögen: Wie viel verdient Emma Aicher?
Emma Aicher ist noch nicht sehr lange im Ski-Weltcup dabei, somit hat sie auch noch nicht sehr viel an Preisgeld gewonnen.
Aber: Seit der Saison 2025/26 hat sie immer bessere Ergebnisse und somit ist auch das Preisgeld von Emma Aicher so hoch wie noch nie.
So kassierte für ihren Sieg in der Abfahrt in St. Moritz ein Preisgeld von rund 28.000 Euro. Insgesamt liegt das Emma Aicher Preisgeld in der Saison 2025/26 mit Stand Ende Januar bei rund 197.000 Schweizer Franken.
Zum Vergleich: In der gesamten Saison 2024/25 kam Aicher auf ein Preisgeld von 160.170 Schweizer Franken.
Das Preisgeld ist aber nicht die einzige Einnahmequelle von Deutschlands Ski-Star. Mit Red Bull hat Emma Aicher einen Helmsponsor, der bekannt für seine lukrativen Verträge ist. Wie hoch die Gage für Aicher aus dem Werbevertrag mit Red Bull ist, ist öffentlich nicht bekannt.
Weiters ist sie bei der Skimarke Head unter Vertrag, wo es auch Prämien für Siege und Top-Platzierungen gibt. Eine weitere Partnerschaft besteht mit Uvex. Zudem ist sie Sportsoldatin der Bundeswehr.
Hat Emma Aicher einen Freund?
Emma Aicher hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit komplett heraus. Zum aktuellen Stand Anfang 2026 gibt es in den Medien keine öffentlichen Informationen oder Bestätigungen über einen festen Freund oder ihren Beziehungsstatus.
Sie wolle sich derzeit voll und ganz auf ihre Skikarriere konzentrieren. Auf ihrem Instagram-Profil gibt sie viele sehr private Einblicke, aber nichts offizielles zum Thema Beziehung.
Privat: Wohnort, Städtereisen und Strandurlaube
Wie tickt Emma Aicher außerhalb der Skipisten? Sie selbst beschreibt sich als gelassen. Die Gelassenheit sei an ihr typisch schwedisch – sie ist das Gegenteil eines „Kopfmenschen“: „Es ist selten, dass ich mich verkopfe.“ Komme es doch mal vor, sei dieser Moment aber nur von kurzer Dauer.
So cool sie auf der Piste ist, so ruhig ist sie vor der Kamera. Sie sei „keine, die sehr viel redet – vor allem, wenn es live ist“, erklärt Aicher. Ihre Schüchternheit vor TV-Kameras werde ihr immer wieder vorgehalten. „Viele sagen, die Emma soll mehr reden und Medientraining machen, aber das bin halt ich und ich kann und will mich nicht auch nicht ändern.“
Herkunft, Freundin, Vermögen
Weitaus offener zeigt sich Emma Aicher privat auf ihrem Instagram-Profil, wo man sie regelmäßig mit Freunden und Familie sieht. Ihre aktueller Wohnort ist Salzburg in Österreich. Weil man von dort sehr schnell in den großen Skigebieten ist.
Außerhalb der Skisaison zieht es sie auch in wärmere Gefilde. Sei es im Frühling auf einem Städtetrip in Madrid, im Sommer auf einem Strand in Korsika. Aber auch Wanderungen in den österreichischen Bergen zeigen Emma Aicher privat.
Und: Bei der Formel 1 war Emma Aicher auch schon zu Gast – wie passend als selbsternannter Geschwindigkeits-Junkie.
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Thomas Haider
Thomas ist seit über 15 Jahren Sportjournalist, angefangen als Praktikant bei einem Online-Portal, bevor er fester Redakteur bei einem der größten Sportverlage Österreichs, der SportWoche, wurde. Mit viel Erfahrung im Fußball, Tennis, Radsport und Ski Alpin kam er zu den…


