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Mönchengladbach in der Bundesliga Saison 2012/2013 - Prognose und Wett Tipp
Die Bundesliga Saison 2012/2013 - Vorschau, Prognosen und Wettquoten zu Borussia Mönchengladbach
Mit erfrischender Leichtigkeit mischten die Fohlen im Vorjahr die Bundesliga auf, dabei hatten die Gladbacher Spieler noch kurz zuvor dem drohenden Abstieg in die Zweite Bundesliga verschreckt ins Angesicht geschaut. Nun werden die Borussen unter Umständen bald sogar in der Champions League zu sehen sein:
In den kommenden Monaten wird der international weitgehend unbeleckten Mannschaften somit bereits der nächste sportliche Quantensprung abverlangt.
Natürlich wartet auch die Konkurrenz gespannt darauf, ob die Erfolgsstory des langjährigen Krisen-Klubs in Bälde auch im dritten Kapitel fortgeschrieben werden kann – angesichts des großen personellen Umbruchs käme eine nahtloser Anschluss an die Vorsaison schließlich einer weiteren Überraschung gleich. In der jüngeren Vergangenheit wurde das Gladbacher Märchen nur allzu gern auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurückgeführt:
Mit den Abgängen von Reus, Dante und Hochstätter brechen nun gleich drei zentrale Identifikationsfiguren weg.
Vor allem der junge Marco Reus war zuletzt zu einem Synonym der neuen Spielkultur im Borussia-Park geworden, schon seine enorme Grundschnelligkeit hatte manchen gegnerischen Verteidiger zur Verzweiflung gebracht. Das 4-4-2-System mit hängender Spitze hatte Favre eigens für den Torjäger komponiert – doch mit den sportlichen Perspektiven des BVB hält die Gladbacher Borussia derzeit eben noch nicht mit.
Jenseits des Personenkults um Marco Reus könnte sich jedoch auch die Wechselfreudigkeit von Dante und Hochstätter als Wettbewerbsnachteil erweisen; immerhin stellte die Defensive zuletzt das verlässliche Prunkstück der Borussen dar. Angesichts solcher Verluste werden unweigerlich Erinnerungen an Favres einstiges Gastspiel bei der Hertha wach: Nach der Beinahe-Meisterschaft hatten Pantelic und Voronin der alten Dame den Rücken gekehrt – das folgende Jahr beendeten die Berliner dann auf einem Abstiegsplatz.
Ein ähnlicher Einbruch der Borussen kann nun gleichfalls nicht gänzlich ausgeschlossen werden, die Vorzeichen sollten für die Fohlen dennoch ungleich günstiger stehen. Abgesehen von der Aussicht auf die lukrative Königsklasse, haben bereits die Transfers enorme Summen in die Vereinskasse gespült; in der Sommerpause hat Sportdirektor Max Eberl folglich mit bislang unvorstellbaren Beträgen jongliert.
Für Reus & Co gingen in den vergangenen Wochen Transfersummen in Höhe von beinahe 36 Millionen Euro auf dem Gladbacher Konto ein; umgehend wurde der stolze Betrag in neue Hoffnungsträger investiert. Mit Reus-Ersatz Luuk de Jong holten die Borussen den teuersten Spieler der Vereinsgeschichte an Bord; auch mit der Verpflichtung der weiteren Hochkaräter Xhaka und Dominguez handelte sich der fünffache Deutsche Meister eine Rechnung in Höhe von 16 Millionen Euro ein.
Zumindest in finanzieller Hinsicht scheint die Weichenstellung für ein weiteres Erfolgsjahr somit gelungen zu sein; auf dem Papier ordnet sich Trio schließlich hervorragend in die gleichermaßen talentierte wie hungrige Mannschaft ein. Doch auch für die Gladbacher gilt, dass die Wahrheit letztlich nur auf dem Platz zu finden ist – erst die kommenden Wochen werden zeigen, ob Eberl und Favre hier tatsächlich der eine oder andere Glücksgriff gelungen ist.
Völlig offen ist unter anderem, ob sich etwa de Jong ohne größere Anlaufschwierigkeiten auf das höhere Tempo in der Bundesliga einstellen kann; die ersten Tests legten zudem bereits nahe, dass dem Strafraumspezialisten das alte Spielsystem der Borussen nicht gerade auf den Leib geschneidert ist. Der Holländer spielt schließlich vor allem in 1:1-Situation seine Qualitäten aus – beim schnellen Spiel aus der Tiefe wird der verletzte Patrick Herrmann nun umso stärker vermisst.
Kurz vor der Saisoneröffnung rafft sich Favre somit unter Umständen sogar zum Verzicht auf sein Allerheiligstes auf; hinter den Kulissen wird längst an einer Umstellung auf das eher ungeliebte 4-2-3-1-System geschraubt. Viel Zeit darf die Feinabstimmung allerdings nicht in Anspruch nehmen: Immerhin gibt bereits das Abschneiden in den Play-offs zur Champions League die Richtung vor, ob das anstehende Jahr ein gelungenes wird.
Somit sind sich auch die Wettfreunde unsicher, ob es für die Fohlen bereits zur Teilnahme an der Königsklasse reicht; nach einigen Anlaufschwierigkeiten sollte aber zumindest die Bundesliga wieder zu rocken sein.
Wir gehen fest davon aus, dass die Borussia im nationalen Spielbetrieb zumindest annähernd an die letzte Saison anknüpfen kann:
Wir tippen, dass Gladbach den direkten Europa-League-Startplatz erreicht!
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. August 2012 um 10:11 Uhr |





