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Vorschau und Prognose: wer gewinnt den Afrika Cup 2012?
Wett Tipps zur Fußball Afrikameisterschaft in Gabun und Äquatorialguinea - 21. Januar bis 12. Februar 2012
Wettquoten Vergleich zu allen Mannschaften des Afrika Cup 2012 in der Rubrik → Quoten Afrikameister
Kommen die besten europäischen Nationen nur alle vier Jahre zusammen, um ihren Meister zu küren, können sich die afrikanischen Zuschauer doppelt so häufig über Spitzenfußball freuen.
Zwischen dem 21. Januar und dem 12. Februar werden nun in Äquatorialguinea und Gabun die Nachfolger der Ägypter gesucht, die zuletzt den schwarzen Kontinent beherrschten und sich den Titel drei Mal in Folge sichern konnten.
Die Nordafrikaner werden jedoch ihre Serie nicht fortsetzen können, da die enttäuschend verlaufene Qualifikation auf dem letzten Tabellenplatz geendet hat.
Die Wachablösung der ehemaligen Überflieger steht daher unmittelbar bevor – doch der Kreis der potentiellen Profiteure ist ausgesprochen klein.
Mit Nigeria, Algerien und Kamerun haben schließlich auch weitere vermeintliche Top-Teams den Sprung zur Endrunde verpasst. Von den sechs WM-Teilnehmern von Südafrika sind beim anstehenden Turnier daher lediglich Ghana und die Elfenbeinküste mit von der Partie. Nach der Erwartung der Wettanbieter werden diese beiden Länder nun auch den Sieg unter sich ausmachen können.
Die Auslosung führte immerhin dazu, dass ein Traumfinale zwischen den beiden Favoriten möglich ist: Sichern sich die Ivorer und Ghana jeweils den Gruppensieg, können sie erst im Endspiel aufeinandertreffen. Letztmals war dies im Jahre 1992 der Fall, als die Elfenbeinküste in einem schier endlosen Elfmeterschießen die besseren Nerven bewies und sich ihren bislang einzigen Titel sicherte.
Nun werden den Ivorern erneut die besten Chancen eingeräumt – und dies ist sicherlich nicht allein auf die relativ leichten Gegner in der Vorrunde zurückzuführen. Auch gegen härtere Brocken steht Nationaltrainer Francois Zahoui ein erlesener Kader zur Verfügung; um Weltstar Didier Drogbar scharren sich insgesamt sieben weitere Profis, die ihre Brötchen bei Spitzenklubs in der Premier League verdienen.
War die Elfenbeinküste bei der Weltmeisterschaft 2010 noch der sogenannten Todesgruppe mit Brasilien und Portugal knapp zum Opfer gefallen, bekommt sie es nun mit einer deutlichen überschaubareren Konkurrenz zu tun. Verzichtet die Mannschaft auf überhebliche Auftritte, wird es frühestens in der Vorschlussrunde so richtig ernst – alles andere als eine Finalteilnahme stellte bereits eine echte Enttäuschung dar.
Dies gilt auch für das Nachbarland Ghana, das sich in Südafrika um ein Haar unter die vier besten Nationen der Welt gekämpft hätte. Im Viertelfinale gegen Uruguay wurde den Männern von der Goldküste ein Handspiel von Suárez zum Verhängnis, das den entscheidenden Treffer in der Verlängerung verhinderte.
Nach diversen vergebenen Elfmetern stand dann das unglückliche Ausscheiden fest; als kleines Trostpflaster will sich das Team um den Hoffenheimer Isaac Vorsah in den kommenden Wochen wenigstens den Africa Cup sichern!
Allerdings ist die Mannschaft der Ghanaer längst nicht so prominent besetzt wie der nördliche Konkurrent, der Großteil der Akteure ist im fußballerischen Alltag nur bei vergleichsweise zweitklassigen Vereinen zu Haus. Dennoch gelang den Nationalelf die mühelose Qualifikation – und auch in der Vorrunde sollten keine größeren Probleme zu erwarten sein.
Nur bei einem unerwarteten Scheitern der beiden meistgewetteten Teams kommen Tunesien und Senegal ins Spiel, denen von zahlreichen Experten immerhin Außenseiterchancen eingeräumt werden.
Die Wettfreunde trauen dabei am ehesten noch dem Senegal eine Überraschung zu; immerhin wurde in der Qualifikation das einstmals starke Kamerun mühelos aus dem Rennen geworfen.
Die Nordafrikaner aus Tunesien taten sich hingegen bereits in der Quali schwer und fielen gar hinter den Außenseiter aus Botswana zurück – angesichts der starken Vorrundengruppen dürfte nun auch der Einzug ins Viertelfinale keine Selbstverständlichkeit sein.
Für uns steht es daher fest, dass der kommende Titelträger aus Westafrika stammen wird.
Da von den verbleibenden Kandidaten die Elfenbeinküste die mit Abstand beste Mannschaft stellt, sollten sie die Ivorer am Ende auch die Meisterschaft sichern können.
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